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Sonntags-Exkursion am Holzbach
Am 19. Juli Holzbachgrundstück umrundet
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Das NABU-Schild am Eingang zum Holzbachgrundstück Das Holzbachgrundstück des NABU Wehrheim zwischen Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal ist etwas Besonderes: Durch die Bach- und Waldnähe ist es sehr "urig" und ein kleines Stück Wildnis. Es ist fast immer feucht und schattig und selbst in dieser trockenen Zeit führt der Holzbach hier noch Wasser Außerdem gibt es viel zu entdecken. Der NABU hat einen Tümpel geschaffen; eine kleine Wiesenfläche und Bänke laden zum Verweilen und Beobachten ein. Eine der ersten Bänke auf dem Holzbachgrundstück Ein schattiges Plätzchen: Die Bank am Tümpel. Jens hatte vor ein paar Tagen den Zulauf zum Tümpel wieder "gangbar" gemacht, so dass wir nun über eine ordentliche Wassermenge staunen konnten. Direkt im Anschluss an das Holzbachgrundstück (auf der anderen Bachseite) befindet sich ein Waldgrundstück am Hang, das der Stadler-Naturschutz-Stiftung gehört und schon Jahrzehnte nicht mehr bewirtschaftet wird. Der NABU Wehrheim hat es im Jahr 1998 zur Betreuung überlassen bekommen. Dieses Grundstück hat mittlerweile schon fast "Urwaldcharakter" und ist ein wertvolles Habitat für viele Tier- und Pflanzenarten. Viele Farnpflanzen kann man auf dem anschließenden Waldgrundstück entdecken. Wir sind sehr froh, dass Jens, der in Pfaffenwiesbach wohnt, sich um dieses Grundstück kümmert und nach dem Rechten sieht, die Wiese mäht, Büsche zurückschneidet, einen heruntergefallen Nistkasten aufhängt, den morschen Balken am Eingang kürzt und wieder verwendet und Vieles mehr. Zu tun gibt es immer etwas. Der gekürzte Balken am Eingang Als "Belohnung" entdeckt man bei der Arbeit immer wieder Besonderheiten auf dem Grundstück, sei es nun eine Haselmaus oder ein Wespennest in den Nistkästen oder junge Molche im Tümpel. Diese Sonntagswanderung haben wir genutzt, um zu sehen, wie sich das Grundstück entwickelt hat und was Jens in der letzten Zeit dort geschafft hat. Von unserer Seite deshalb an dieser Stelle ein großes Lob, wir waren auf unserer Exkursion sehr beeindruckt!. Ein wenig haben wir auch über die Geschichte und die Umgebung erfahren, da Wolf-Dieter die Gegend schon kannte, bevor der NABU das Holzbachgrundstück erworben hat. So gab es einige Grenzsteine zu entdecken, nicht mehr bewirtschaftete Fischteiche, einen vom NABU geschaffenen Tümpel, der aber nicht mehr als Tümpel existiert (der Ablauf ist noch gut zu erkennen), imposante Wildschweinsuhlen und eine große umgefallene Kiefer, die in ihrer ganzen Pracht schon länger im Wald liegt und dort als Totholz zum Lebensraum geworden ist. So war unser Sonntagsspaziergang mal ein wenig anders als sonst und wir konnten mal wieder feststellen, dass jedes unserer Grundstücke einmalig ist und jedes einen wertvollen Beitrag für die Natur leistet. Das freut uns: Es ist noch Wasser im Bach! Jens an der umgefallenen Kiefer Wolf-Dieter zeigte uns einen historischen Grenzstein. Auf dem Stadler-Grundstück hatte der NABU Wehrheim mal ein Tümpel angelegt. Mal sehen, was sich so im Tümpel tut... Viel Verdruss bereitet uns das "Drüsige Springkraut", ein Neophyt, der sich leider auf unserem Grundstück sehr wohl fühlt. Obwohl wir jedes Jahr mehrere Anhänger voll rausreißen, kommt es immer wieder und lässt sich kaum eindämmen. In Kürze ist wieder ein Samstagseinsatz geplant, um die Pflanze ein wenig zu dezimieren und wenigstens die großflächige Ausbreitung zu verhindern. |
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